Die Zinkwand ist eigentlich nicht wirklich das Ziel bzw. Höhepunkt der Tour - es ist vielmehr eine sehr konditionsfordernde Tour für Bergwerkfans. Wer als Kind das Bergwerk im deutschen Museum in München geliebt hat wird hier seine Lieblingstour finden.
Die Höhenmeter und Kilometer sind etwas ausufernd für einen Tag, man kann aber auch an einer der zahlreichen Hütten übernachten, ein paar Abstecher sparen (Annastollen, Giglachseehütte, Zinkwand, Duisitzkarsee) oder näher parken (7€ Maut) ... oder man steht auf Ausdauertraining.
Wir starten an der Mautstelleim Obertal südlich von Schladming, da die Autobahnvignette mal wieder das Tagesbudget zusammenschrumpfen ließ und wir keine Maut für 1,8km zahlen wollen. Wir folgen der Teerstraße bis zur Wehhofalm und gehen rechts über den Obertalbachund links weiter richtung Süden. Wenn links zwei Wege abführen können wir zwischen desen rechts auf einen gut ausgebauten Steig einen Abstecher zum Annastollen machen. Ein Tor verwehrt aber nach wenigen Metern die weieter Erkundung des Stollens!
Ohne Abstecher nimmt man hier den zweiten Weg beim Wegweiser nach links zum Nickelmuseum.
Es geht über den Giglachbach zum eigentlichen Wanderweg zum Giglachsee.
Wir folgen dem Weg bergauf zur Lackneralm. Hier kann man links zur Fahrstraße oder rechts über einen einsamen Steig und den Landauersee aufsteigen.
Egal wie, man endet immer am Karrenweg, der zum Giglachsee führt. Wer im Team "Abstecher" ist geht rechts zur Ignaz-Mattis-Hütte und vielleicht soagr noch zur Giglachseehütte. Die verlockende Steirische Kalkspitz über dieser muss man sich heute verkneifen, will man noch bei Tageslicht zum Auto zurückkehren.
Wir gehen zurück zum anderen Ende des Giglachsees und rechts auf den Weg 702. Oben geht es gerade zwischen den beiden Kanppenseen hindurch zu den ehemaligen Kanppenhäusern und nur wenig darüber dem EIngang zum Dippmannstollen.
Wer sich von dem Bächlein, das aus dem Eingang fließt und den Eisschollen auf den ersten Metern im Tunnel nicht abschrecken lässt sollte nicht nur ausreichend Zeit sondern auch ausreichend unabhängig voneinenader funktionierende Lichtquellen (!) mitbringen. Auf vielen Ebenen mit Leitern, Tauchstellen und dunklen Löchern kann man Stunden verbringen (oder muss, wenn man die Orientierung verloren hat).
Nachdem man wieder in die Wärme hinausgetreten ist geht es noch kurz bergauf in die Vetternscharte, nur um dann wieder rund um ein paar Seen zu ehemaligen Kanppenhäusern abzusteigen.
Hier sehen wir nun schon den Eingang zum Zinkwandstollen. Diesen erreichen wir über einen gesicherten, luftigen (Kletter-)Steig .
Schon am Eingang gibt es obere und untere (der richtige) Gänge. Nach drei Leitern kann man rechts einen Abstecher zur Knappenstube machen oder links die Zinkwand durchqueren.
Am östlichen Ausgang macht, wer noch nicht genug hat, einen Abstecher zum Gipfel indem man rechts um zum zweiten Kamm geht und dann in Serpentinen aufsteigt.
Ansonsten geht es abwärts zur tief unteruns liegenden Keinprechthütte. Hier geht es ein paar Meter auf der Schotterstraße und dann links auf den Wanderweg zur Neualm. Nun entweder auf der Fahrstraße weiter bergab oder links über einen Steig mit abermaligen Höhenmetern zum Duisitzkarsee mit zwei weiteren Hütten.
Auf der Fahrstraße bzw den Abkürzern geht es zurück ins Tal und dem Ausgangspunkt.
Auf der Wanderung kann man während dem Aufstieg und auf dem Rückweg einkehren.
Mehrtagestour:
Als Mehrtagestour möglich mit Übernachtung Ignaz-Mattis-Hütte und/oder Giglachseehütte und/oder Keinprechthütte und/oder Fahrlechhütte und/oder Duisitzkarseehütte.
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Die Höhenmeter und Kilometer sind etwas ausufernd für einen Tag, man kann aber auch an einer der zahlreichen Hütten übernachten, ein paar Abstecher sparen (Annastollen, Giglachseehütte, Zinkwand, Duisitzkarsee) oder näher parken (7€ Maut) ... oder man steht auf Ausdauertraining.
Wir starten an der Mautstelleim Obertal südlich von Schladming, da die Autobahnvignette mal wieder das Tagesbudget zusammenschrumpfen ließ und wir keine Maut für 1,8km zahlen wollen. Wir folgen der Teerstraße bis zur Wehhofalm und gehen rechts über den Obertalbachund links weiter richtung Süden. Wenn links zwei Wege abführen können wir zwischen desen rechts auf einen gut ausgebauten Steig einen Abstecher zum Annastollen machen. Ein Tor verwehrt aber nach wenigen Metern die weieter Erkundung des Stollens!
Ohne Abstecher nimmt man hier den zweiten Weg beim Wegweiser nach links zum Nickelmuseum.
Es geht über den Giglachbach zum eigentlichen Wanderweg zum Giglachsee.
Wir folgen dem Weg bergauf zur Lackneralm. Hier kann man links zur Fahrstraße oder rechts über einen einsamen Steig und den Landauersee aufsteigen.
Egal wie, man endet immer am Karrenweg, der zum Giglachsee führt. Wer im Team "Abstecher" ist geht rechts zur Ignaz-Mattis-Hütte und vielleicht soagr noch zur Giglachseehütte. Die verlockende Steirische Kalkspitz über dieser muss man sich heute verkneifen, will man noch bei Tageslicht zum Auto zurückkehren.
Wir gehen zurück zum anderen Ende des Giglachsees und rechts auf den Weg 702. Oben geht es gerade zwischen den beiden Kanppenseen hindurch zu den ehemaligen Kanppenhäusern und nur wenig darüber dem EIngang zum Dippmannstollen.
Wer sich von dem Bächlein, das aus dem Eingang fließt und den Eisschollen auf den ersten Metern im Tunnel nicht abschrecken lässt sollte nicht nur ausreichend Zeit sondern auch ausreichend unabhängig voneinenader funktionierende Lichtquellen (!) mitbringen. Auf vielen Ebenen mit Leitern, Tauchstellen und dunklen Löchern kann man Stunden verbringen (oder muss, wenn man die Orientierung verloren hat).
Nachdem man wieder in die Wärme hinausgetreten ist geht es noch kurz bergauf in die Vetternscharte, nur um dann wieder rund um ein paar Seen zu ehemaligen Kanppenhäusern abzusteigen.
Hier sehen wir nun schon den Eingang zum Zinkwandstollen. Diesen erreichen wir über einen gesicherten, luftigen (Kletter-)Steig .
Schon am Eingang gibt es obere und untere (der richtige) Gänge. Nach drei Leitern kann man rechts einen Abstecher zur Knappenstube machen oder links die Zinkwand durchqueren.
Am östlichen Ausgang macht, wer noch nicht genug hat, einen Abstecher zum Gipfel indem man rechts um zum zweiten Kamm geht und dann in Serpentinen aufsteigt.
Ansonsten geht es abwärts zur tief unteruns liegenden Keinprechthütte. Hier geht es ein paar Meter auf der Schotterstraße und dann links auf den Wanderweg zur Neualm. Nun entweder auf der Fahrstraße weiter bergab oder links über einen Steig mit abermaligen Höhenmetern zum Duisitzkarsee mit zwei weiteren Hütten.
Auf der Fahrstraße bzw den Abkürzern geht es zurück ins Tal und dem Ausgangspunkt.
Anfahrt
- Anfahrt nach Schladming in Österreich: (Route planen mit Google Maps)
Wegverlauf
- Parkplatz Bärnriesen Russenmauer (1022m)
Teerstraße: 9Min, 622m, 24hm+, 0hm- - Wehrhofalm (1043m)
Pfad (mittel/rot) T2: 33Min, 1355m, 184hm+, 0hm- - Annastollen (1240m)
Pfad (mittel/rot) T2: 23Min, 755m, 17hm+, 146hm- - Nickelmuseum Hopfriesen (1083m)
Pfad (mittel/rot) T2: 51Min, 1845m, 298hm+, 5hm- - Lackneralm (1298m)
Pfad (mittel/rot) T2 (selten begangen): 121Min, 5118m, 632hm+, 57hm- - Ignaz-Mattis-Hütte (1986m)

Pfad (mittel/rot) T2: 18Min, 1186m, 20hm+, 47hm- - Giglachseehütte (1955m)

Trittspur (mittel/rot) T3: 79Min, 4092m, 373hm+, 44hm- - Dippmannstollen Eingang (2338m)
Keine Spur (schwer/schwarz) T4 (drahtseilgesichert): 41Min, 1138m, 84hm+, 146hm- - Zinkwandstollen West (2303m)
Trittspur (mittel/rot) T3: 11Min, 153m, 74hm+, 0hm-
Tunnel - Zinkwandstollen Ost (2366m)
Trittspur (mittel/rot) T3: 14Min, 602m, 49hm+, 37hm-- Zinkwand (2442m)
Trittspur (mittel/rot) T3: 73Min, 1851m, 40hm+, 523hm- - Keinprechthütte (1872m)

Pfad (mittel/rot) T2: 36Min, 1799m, 0hm+, 235hm- - Neualm (1618m)
Trittspur (mittel/rot) T3: 52Min, 2754m, 148hm+, 141hm- - Fahrlechhütte (1648m)

Wanderweg (leicht/blau) T1: 3Min, 91m, 15hm+, 2hm- - Duisitzkarseehütte (1660m)

Pfad (mittel/rot) T2: 78Min, 2853m, 50hm+, 496hm- - Parkplatz Eschachalm (1194m)
Forststraße: 34Min, 2181m, 6hm+, 139hm- - Parkplatz Wanderportal Hopfriesen (1063m)
Forststraße: 26Min, 2012m, 1hm+, 41hm- - Parkplatz Bärnriesen Russenmauer (1022m)
Gesamt
- Rundwanderung Zinkwand (Rundweg, Wandern, Bergtour)
- Anspruch: schwer - Kondition: sehr schwer
- Gehzeit: 11:42h (6:40 Aufstieg + 5:02 Abstieg)
- Höhenmeter auf: 2015hm (1755hm + 260hm)
- Höhenmeter ab: 2015hm (472hm + 1543hm)
- Strecke: 30,4km (16,9km + 13,5km)
Einkehr
Übernachtungsmöglichkeit
Infos zur Wandertour Zinkwand
Ziel der knapp zwölfstündigen, schweren, teilweise weglosen Rundtour "Wanderung Zinkwand" ist der 2442 Meter hohe Zinkwand-Gipfel bei Weißpriach. Vom Start beim "Parkplatz Bärnriesen Russenmauer" auf 1022m bei Schladming sind satte rund eintausendachthundert Höhenmeter zum Ziel Zinkwand zu überwinden. Danach sind bis zum Ende (Parkplatz Bärnriesen Russenmauer) noch rund zweihundertsechzig Höhenmeter zu überwinden.Auf der Wanderung kann man während dem Aufstieg und auf dem Rückweg einkehren.
Mehrtagestour:
Als Mehrtagestour möglich mit Übernachtung Ignaz-Mattis-Hütte und/oder Giglachseehütte und/oder Keinprechthütte und/oder Fahrlechhütte und/oder Duisitzkarseehütte.
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Lade den GPS-Track zu dieser Wanderung kostenlos herunter: GPX Wanderung ZinkwandWanderausrüstung
- Stirnlampen wenn es zu früh dunkel wird
- Wanderrucksäcke damit die Brotzeit zum Gipfel kommt
- Kindertragen in der Kraxn schlafend zum Ziel
- Wanderstöcke faltbar immer dabei
- Wanderschuhe ohne Blasen zum Gipfel
- Grödel sicher auf Eis und Schnee
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